Schreibkurse


Die Schreibkurse sind für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse gedacht. Als Kinderbuchautor weiß Armin Pongs, wie man am besten Geschichten schreibt. Die Tipps und Tricks, die ihm helfen, seine Gedanken und Ideen aufs Papier zu bringen, gibt er in diesem Kurs an die Kinder weiter und hilft ihnen dabei, ihre eigene Krokofil-Fortsetzungsgeschichte zu schreiben.

Eine Schreibwerkstatt kannst du direkt bei meinem Autor buchen.

Freie Termine findest du unter: Termine



Was ist unter einer „Schreibwerkstatt mit Marmorschnecken“ zu verstehen?

Unter der Leitung meines Autors schreiben 8- bis 10-jährige Kinder Geschichten. Nach einer 15-minütigen Einführung diktiert er den Schülerinnen und Schülern drei Sätze, die sie nach Vorgabe von sieben Stichpunkten und eigenen Einfällen fortführen sollen. Die pädagogische Brücke bilden die von ihm mitgebrachten Marmorschnecken, in denen die Kinder ihre eigene Geschichte "hören" sollen. Und tatsächlich: Die Kinder lassen ihrer Fantasie freien Lauf und schreiben – unterstützt und begleitet von den Anregungen meines Autors – zwei bis vier, manchmal sogar sieben Seiten lange Texte. Manchmal ist eine einfache Ermutigung oder ein kleiner kreativer Impuls schon der Schlüssel dazu, dass eine Schülerin oder ein Schüler plötzlich den besten Aufsatz seit langer Zeit verfasst. Am Ende der zweistündigen Werkstatt werden einzelne Geschichten vorgelesen, besprochen und prämiert.

Für welches Alter ist eine Schreibwerkstatt bestimmt?

Für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen – also im Alter von 8-10 Jahren.

Wie lange dauert ein Schreibkurs?

In der Regel dauert eine Schreibwerkstatt gute zwei Stunden.

Wie viele Kinder können an einem solchen Workshop teilnehmen?

Höchstens 50 Kinder, ideal wären aber 20 bis 30 Kinder.

Wie könnte ein Schreibvormittag in der Schule ablaufen?

An einem Vormittag kann ich zwei zweistündige Schreibkurse durchführen. Die erste Schreibwerkstatt könnte um 8 Uhr beginnen, die zweite um 10.30 Uhr. Wenn drei Kurse gewünscht sind, müssten die einzelnen Kurse auf eineinhalb Stunden reduziert werden. Dann würde die erste Schreibwerkstatt um 8 Uhr beginnen, die zweite um 9.45 Uhr und die dritte um 11.30 Uhr.

schreibwerkstatt_foto.jpg

Was ist bei einer Schreibwerkstatt zu berücksichtigen?

Die Schreibwerkstatt kann im Klassenraum stattfinden. Weder mit der Motivation noch mit dem Durchhalten hat es bisher irgendwelche Probleme gegeben, deshalb muss auch keine Pause eingeplant werden. Die Kinder benötigen einen Schreibblock und ihr Federmäppchen.


Was sagen Kinder über die Schreibkurse von Armin Pongs?

„Ich habe schon immer den Traum gehabt, Schriftstellerin zu werden. Seit Herr Pongs in meiner Schule war, weiß ich, dass ich diesen Traum auch wahrmachen werde. Ich werde ab sofort alles daran setzen, Schriftstellerin zu werden.“
Anna Gorbach, Ingersheim

„Die Unterrichtsstunde mit Herrn Pongs hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich fand es toll, dass wir mit einem echten Schriftsteller Geschichten geschrieben haben. Und meine ist mit vier Seiten richtig lang geworden.“
Laura Lorenz, Hamburg

„Es war toll, dass Herr Pongs bei uns in der Klasse war. Er hat sich für jeden viel Zeit genommen und er hat mir dabei geholfen, meine Geschichte spannend zu machen. Ich bin stolz auf das, was ich geschrieben habe.“
Ludwig Salamander, München


Wie ist die Resonanz bei Lehrern und Eltern?

„Mein Sohn hat sich bisher sehr schwer getan, eigene Geschichten zu verfassen. Durch Herrn Pongs hat er Mut gefasst, seine eigenen Gedanken und Ideen zu Papier zu bringen. Noch nie hat er so viel geschrieben wie in den letzten Tagen, und er weiß seit dem Besuch von Herrn Pongs nun auch, dass Lesen und Schreiben nicht nur etwas für Mädchen ist.“
Sylvia Müller, Mutter aus Kassel

„Der Schreibkurs war für meine Viertklässler einer der Höhepunkte im laufenden Schuljahr. Noch lange haben wir von den Schreibimpulsen des Autors gezehrt und noch vor dem Sommerferien Herrn Pongs voller Stolz unser fertiggestelltes Krokofil-Büchlein zugeschickt. Ich habe selbst viel gelernt, wie ich Kinder noch mehr für das Schreiben motivieren kann und werde Herrn Pongs alle zwei Jahre in meine Schule einladen, damit auch jeder in den Genuss seiner Lesungen und Schreibkurse kommt.“
Mareike Fischer-Klumpp, Schulleiterin Grundschule Kemeler Heide, Heidenrod

„Ich bin total begeistert, wie viel meine Schülerinnen und Schüler geschrieben und wie gut sie die Anregungen von Herrn Pongs umgesetzt haben. Alle Kinder waren zwei Stunden hochkonzentriert. Die Marmorschnecke hat Wunder bewirkt. Ich kann die Schreibwerkstatt allen Lehrerinnen und Lehrern nur wärmstens empfehlen.“
Sandra Mayr, Lehrerin Grundschule Garching

maedchen_schneckengehaeuse.jpg

Was sagt die Presse?

Hier sind einige Presseartikel:

„Mondgestein mit Sternenstaub und Jahrmillionen alte Haifischzähne - Kinderbuchautor Armin Pongs bereitete den Schülern der Zaschberg-Grundschule bei seinem Besuch am gestrigen Vormittag zauberhafte Geschenke. Doch nicht nur geheimnisvolle Gaben, auch eine große Herausforderung hatte der Schriftsteller vom Chiemsee mitgebracht: Die Grundschulkinder konnten nämlich in Pongs‘ Schreibwerkstatt zu Geschichtenerzählern werden. Dabei standen den Nachwuchsschriftstellern nicht nur der Autor und die anwesenden Lehrer mit Rat und Tat zur Seite - auch eine Marmorschnecke hatte jedes Kind bekommen, um sich von ihrem Meeresrauschen inspirieren zu lassen. „Die entstandenen Geschichten sollen gesammelt und zusammen mit einem Bild in einem Buch abgedruckt werden“, erklärte Pongs, der als Verfasser der Kinderbuchreihe Krokofil deutschlandweit bereits in über 500 Schulen Lesungen und Schreibwerkstätten veranstaltet hat. Auch in der Zaschbergschule war er schon gewesen. Seine Lesung im vergangenen Jahr hatte die Kinder so begeistert, dass Schulleiterin Antje Schwarzkopf nicht zögerte, den Autor auch zur derzeit stattfindenden Leseprojektwoche wieder einzuladen. „Unsere Schüler sind hin und weg von Herrn Pongs“, freut sich die Direktorin.
Christian Kießling @ Ostthüringer Zeitung

„Wie lebhaft und kreativ es die vergangenen fünf Ferientage im Literaturmuseum zugegangen sein muss, davon vermittelte die gestrige Abschlusspräsentation eine Idee. „Am besten hat mir gefallen, dass du auf dem Tisch Liegestützen gemacht hast“, sagte Elinor vor elterlichem Publikum. Diese Aussage verrät schon einiges über das spürbar gute Verhältnis der jungen Seminaristen zu ihrem Lehrer und wie es dazu kam. Wie Armin Pongs von und mit den Kindern redet („Ich habe hier neun neue Freunde gefunden“), wie er mit ihnen rhythmisch beschwingt Lieder singt, wie sie offensichtliche Kernsätze von ihm – etwa über den Schatz des Lesens – von selbst im Chor zu Ende sprechen, wie eindrucksvoll er von seinem Taucherlebnis in der Marmorschneckenhöhle und dem dort erhaltenen Schreibauftrag erzählt, wie beschwörend er von der Kraft der Träume redet, wie er im Workshop Marmorschnecken für gute Ideen und gestern Mondsteine für gute Träume verteilte – all das zeigte auch, dass hier nicht lediglich ein spaßiger Vorturner am Werk war. Vielmehr scheint der studierte Psychologe und Soziologe von einer Mission getrieben und beflügelt. Während einer demografischen Auftragsstudie sei ihm klar geworden, dass es immer weniger Kinder gebe. Diese müssten umso besser ausgebildet werden, erklärt Pongs auf Nachfrage. Als dann sein Patenkind von ihm unbedingt eine Krokodilsgeschichte vorgelesen haben wollte, er eine solche aber nicht im Bücherschrank fand, war der Autor der Kinderbuchserie „Krokofil“ geboren. Auf der Geschichte dieses Krokodils basierten die Texte der Kurskinder. So eifrig hätten sie geschrieben, dass selbst die Sonne sie nicht für kleine Pausen habe nach draußen locken können, sagte Pongs. In Pullovern so hellgrün wie Krokofil stellten Ayleen, Alicia, Anna, Katharina, Jaron, Sammy, Greta und Elinor ihre Versionen von der Flucht des Krokofils aus dem Felsenpalast ins Land der schwarzen Augen vor. Safiyas Werk wurde stellvertretend gelesen. Alle Texte beginnen mit „Eines Tages“ und enden mit „Und wenn sie nicht gestorben sind“. Als „Auszeichnung“ bekamen die Vortragenden den Aufkleber des Museums auf die Backe, der zufällig vom selben Lindgrün ist. Auch so viel Struktur und „Corporate Identity“ hat wohl zum Erfolg des Kurses beigetragen. Weil dieser so lebendig gewesen sei, sei erst am Mittwoch spontan die Entscheidung für die öffentliche Präsentation gefallen, so Museumspädagogin Martina Wolff. Mehrfach bedankte sich Pongs voller Lob bei Herrn „Lobleser“. Lorenz Obleser hatte in abendlichen Überstunden alle Texte samt gemalten Bildern zu Büchern gebunden, natürlich mit grünem Umschlag.
Astrid Killinger @ Marbacher Zeitung

„Hoch konzentriert und ganz fest drückt Christina die gut tennisballgroße, perlmuttfarbende Marmorschnecke an ihr Ohr. Die kann Geschichten zuflüstern, hat Autor Armin Pongs eben verraten. Der Schriftsteller vom Chiemsee ist an diesem Nachmittag zu den Viertklässlern in die Blücherschule gekommen, um sie in die Kunst des Geschichtenschreibens einzuweisen. Fasziniert lauschen die Schüler den ersten Seiten, die Pongs aus seinem Buch „Krokofil, der Traumländer“ vorliest: Das friedliebende Krokodil Krokofil wächst im Palast des Felsenkönigs auf, Prinzessin Anna Lucia ist seine beste Freundin. Doch eines Tages reist sie mit ihrem Bräutigam ins Land der schwarzen Augen und lässt den todtraurigen Krokofil allein zurück. Wie könnte es weitergehen? Krokofils Schicksal liegt nun in den Händen der Nachwuchsautoren. Krokofil ist ein Traumländer, der seine Ideen wahr macht, gibt Pongs den Schüler mit auf den Weg. Dazu seien ein fester Glaube und Freunde wichtig. Da fällt den Kindern spontan einiges ein: „Ein Maulwurf wird sein Freund – und gräbt einen Tunnel unter der Palastmauer hindurch“, schlägt Oliver vor. In Gina-Maries Geschichte helfen Knecht Heinrich und ein fliegender Drache, Julia erfindet Krokofine als Freundin. „Sie hat einen Mückenstich unter dem Kinn“, sagt Julia, als Pongs sie bittet, genauer zu schildern, wie das Krokodilmädchen aussieht. Durch genaue Beschreibungen neue Bilder im Kopf der Leser zu erzeugen sei ganz wichtig, erklärt der Schreibexperte. Glaubwürdig müsse die Geschichte außerdem sein, klar verständlich, nachvollziehbar – und überzeugend. „Ganz ganz toll“, finden die Schüler, dass Pongs ihnen beim Geschichtenschreiben hilft. Er solle unbedingt nochmal wiederkommen. „Die Schreibtipps waren sehr gut und haben mir geholfen, eine interessante Geschichte zu schreiben“, sagt Carolin aus der 4b. „Es war sehr spannend und überhaupt nicht langweilig“, ergänzt Pia aus der 4a. Samuel aus der 4c hat sogar auf sein Fußballtraining verzichtet. „Und das hat sich auch gelohnt“, sagt er.
Ivonne Michel @ Neue Westfälische Zeitung

„Bei seiner Lesung im vergangenen Februar hatte Kinderbuchautor Armin Pongs den Schülern der Schillerschule angekündigt: „Wenn ihr künftig weniger fernseht und dafür mehr lest, komme ich wieder.“ Die Kinder versprachen es und hielten Wort und deshalb löste jetzt auch Pongs sein Versprechen ein. Im Rahmen des Fredericktags kam er auf Einladung des Fördervereins der Schule nach Ingersheim. Im Gepäck hatte er diesmal nicht seine Kinderbücher „Krokofil“, sondern Marmorschnecken aus dem Meer, die jede Menge Geschichten zu erzählen wissen, wenn man nur richtig lauscht. Doch bevor die Kinder ihre Ohren an die Schneckengehäuse drückten und der eigenen Fantasie freien Lauf ließen, gab es eine kleine Einführung von Pongs. Gemeinsam wurde auch die Rahmengeschichte besprochen. Pongs‘ Kinderbuchheld, ein auf den Namen „Krokofil“ getauftes Krokodil, sitzt im Schloss fest und möchte doch so gern zu Prinzessin Anna Lucia. Doch wie soll es bei hohen Mauern, verschlossenen Toren und den gestrengen Wächtern „Siebzehn Silberknöpfe“ hinauskommen? Gemeinsam überlegten die Schüler und kamen auf die Idee, dass ein Geheimgang die Lösung wäre. Und der sollte in der Schlossbibliothek zu finden sein. Dann wurden Blätter und Füller hervorgekramt und hochkonzentriert geschrieben. Alle Schüler waren mit Feuereifer bei der Sache, denn wenn ein erfolgreicher Autor einen zum fantasievollen Schreiben auffordert, ist das schließlich eine ganz besondere Motivation. Zwei bis drei Seiten schrieb jedes Kind, in der Klasse 4b durften Dimitrios und Elinor anschließend ihre Geschichte vorlesen. Beide bekamen eine Menge Applaus von ihren Mitschülern und ein Lob vom Autor. Und Elinor wurde für ihre besonders fantasievolle Geschichte zusätzlich mit einem versteinerten Haifischzahn belohnt. Doch auch alle anderen Geschichten sollen noch zu besonderen Würden kommen. „Wenn ihr die Geschichten weiterschreibt und Bilder dazu malt, dürft ihr sie mir schicken und ich lektoriere sie dann“, versprach Pongs. „Dann bekommt ihr sie zurück, ihr könnt sie kopieren und für jeden von euch ein Buch daraus binden.“
Beate Volmari @ Ludwigsburger Kreiszeitung